Regeln für das Angeln zu Fuß
Das Vorland ist ein wertvoller Naturraum. Angeln ist daher eine reglementierte Aktivität, mit dem Ziel, die dort lebenden Muschel- und Krustentierpopulationen zu erhalten. Diese spielerische Aktivität sollte immer im Bewusstsein ihrer Auswirkungen auf eine Biodiversität mit einem empfindlichen Gleichgewicht ausgeübt werden. Insbesondere die Werkzeuge, die zum Aufspüren von Muscheln verwendet werden, sind reglementiert und auf die Zweifingergabel, den Löffel, das Muschelmesser, den Handgreifer und einige andere spezielle Werkzeuge beschränkt. Auf der Île de Ré gibt es außerdem Gebiete, in denen das Angeln verboten ist, z. B. im Fier d'Ars, in der Umgebung der Mole in Rivedoux, in den Häfen sowie auf den Flächen, die von Austernparks und alten Fischschleusen eingenommen werden. Nicht alle Arten von Schalentieren und Muscheln sind zum Angeln zugelassen: Sie können unter anderem Herzmuscheln, Miesmuscheln, wilde Austern, Jakobsmuscheln, Venusmuscheln, Messer, Praires, Bitterlinge, Krebse, Seespinnen sowie Riesen- und Buschgarnelen fangen. Eine Mindestgröße muss aber immer eingehalten werden, ebenso wie das Gesamtgewicht des Fangs.
Wo kann man auf der Île de Ré zu Fuß angeln?
Die Südküste der Insel eignet sich besonders gut zum Angeln zu Fuß. Nicht weit vom Campingplatz Slow Village entfernt können Sie zum Beispiel den Sander von Bois-Plage-en-Ré oder Sainte-Marie-de-Ré entdecken, die weniger als 3 km entfernt sind, was 10 Minuten mit dem Fahrrad und 5 Minuten mit dem Auto entspricht. Etwas weiter entfernt sind die Südstrände von Rivedoux und der Vorgebirgsstreifen von Saint-Clément-des-Baleines ebenfalls gute Spots. Ganz in der Nähe Ihres Aufenthaltsortes ist die Steilküste von Saint-Martin und La Flotte für das Angeln von Jakobsmuscheln bekannt.